Freitag, 20. Januar 2017

Angela Merkel und ihre europäischen Kollegen sind genauso herzlos wie eh und je! - Bitte WeMoveEU-Appell unterzeichnen!



So wie viele Jahre Angela Merkel und Konsorten die Nöte Italiens wegen der vielen Flüchtlinge, die über das Mittelmeer kamen, egal waren, obwohl die Italiener immer wieder um Hilfe baten;

so wie Merkel das Dublin-Abkommen protegierte, das weitgehend arme Länder der EU zwingt, Flüchtlinge aufzunehmen, während Länder wie Deutschland, die keine EU-Außengrenzen haben, fein raus sind (natürlich wusste sie, wie link diese Regelung gegenüber Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Italien war - verständlich, dass nun kaum ein EU-Land Deutschland in der Flüchtlingsfrage helfen will !)

und sich zeigt, dass Merkels Aufnahme der Hunderttausende vor Monaten keine Herzenssache war, sondern nur der Tatsache geschuldet, dass sie dieses Unheil der sich aufstauenden Flüchtlinge, das sich über lange Zeit abzeichnete, einfach verpennt hat, bis sie schließlich nicht mehr anders handeln konnte, so zeigt sich auch jetzt wieder, was für ein Herz Merkel und Konsorten wirklich haben: Das Schicksal von Menschen ist ihnen einfach nur egal, bis eine übergroße Not so laut zum Himmel schreit, dass sie sich gezwungen sehen, etwas zu tun. Vorher geschieht nichts.

Not von sich aus zu lindern, Not zu lindern, damit Menschen geholfen wird und ihre Not ein Ende hat: das ist Sache dieser Frau nicht!

Hier ein Auszug aus WeMoveEU, die darum bitten, für die Flüchtlinge Griechenlands zu unterschreiben:

Warum ist das wichtig

Haben Sie schon mal bei minus 8 Grad geduscht? In Griechenland und Serbien erleben das gerade zehntausende Menschen. Sie verbringen den kältesten Winter seit Jahren, untergebracht in Zelten und verlassenen Lagerhallen ohne Heizung. Viele von ihnen haben keine Winterkleidung, einige tragen nur Flip-Flops. Sie sitzen fest und niemand kümmert sich.

Vor einem Jahr verpflichteten sich die Regierungschefs der EU, 160.000 der in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge in Europa verteilt aufzunehmen. Ihre Zusage bleibt quasi unerfüllt, keine 10.000 wurden aufgenommen. So harren tausende Männer, Frauen und Kinder in der Kälte aus. Dem können wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas nicht tatenlos zusehen. Menschen, die in unsere Obhut fliehen, dürfen nicht erfrieren. Sie müssen in Würde leben können.

Derzeit wird auf allen Ebenen der EU darüber gesprochen, wie Notfallhilfe geleistet werden kann.

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Ich glaube nicht, dass etwas geschieht.

Ich finde die Politik Angela Merkels einfach schrecklich.
Schrecklich unmenschlich.

Bitte unterschreiben!

Montag, 9. Januar 2017

Wer selbstlos ist, ist sein Selbst los! - Selbstachtung und Selbstlosigkeit: beides geht nicht zusammen!


Dieser Beitrag ist der dritte Teil unter Vier Frauen für ein Hallelujah. – Für den, der nachlesen möchte, hier der Link zu Teil I, hier zu Teil II. Vor allem die Kenntnis des letzteren ist empfehlenswert, um das Folgende angemessen einordnen zu können.

Leicht könnte man auf die Idee kommen zu sagen: Hildegard von Bingen, Mechthild von Magdeburg, Elisabeth von Thüringen – welch selbstlose Frauen!

Genau aber das Gegenteil ist der Fall. Ich habe sie nicht nur deshalb ausgewählt, weil sie Albertus Magnus´ Aussage, Frauen seien missratene Männer, überzeugendst widerlegen und zeigen, wie missraten – zumindest diesbezüglich – dessen innere Disposition ist, sondern weil ich zudem der Überzeugung bin, dass sie aus einem sehr starken Selbst heraus gehandelt haben.

Es gibt auf den inneren Festplatten der Menschen Viren, die deshalb ungeheuer wirkungsvoll sind, weil man sie gar nicht für Viren hält. Im Gegenteil hält man Selbstlosigkeit für eine wertvolle Datei. 

So hart das auch klingen mag: Aus Liebe heraus – und Selbstachtung ist eine ihrer Voraussetzungen – kann wirklich nur der handeln, der aus einem starken Selbst heraus handelt, wobei viele Menschen, die im sozialen oder in anderen Bereichen tätig sind, Bereiche also, die ein Handeln aus einem gesunden Selbst heraus wünschenswert erscheinen lassen, nicht deshalb ohne Liebe sind, weil sie dies „selbstlos“ tun. – Wir sind alle auf dem Weg, uns weiterzuentwickeln, und mancher lernt auch daraus, dass er am Ende seiner Kräfte ist und sagt: Jetzt habe ich mich so um diese Menschen gekümmert – aber glaubst Du, einer sagt mal danke!

Wer weiterlesen möchte: hier

Donnerstag, 5. Januar 2017

Gib mir Frieden für mein unruhiges Herz!

Bei Katrin habe ich ein Gebet gefunden, das mich sehr berührt hat:

Herr, wache über mich und mein Leben.
Halte schützend deine Hand über mich,
und gib mir Frieden für mein unruhiges Herz.
Wache über mich und meine Gedanken,
damit mich die Angst nicht verzehrt.
Wache über meinen Glauben an deine Güte,
damit ich das Vertrauen zu dir nicht verliere.
Wache über meinen Lebensmut,
damit ich mich nicht selbst aufgebe.
Stärke Hoffnung und Zuversicht,
und lass mich den Reichtum erkennen,
den du auf mein Leben gelegt hast.


                                                                   Karl Görner

Mittwoch, 4. Januar 2017

Wird ein Mensch zu einer Stund / von wahrer Liebe gänzlich wund ... - Mechthild von Magedburg und Hildegard von Bingen.


Wird ein Mensch zu einer Stund  
von wahrer Liebe gänzlich wund,  
so wird er nie mehr recht gesund,
er küsse denn denselben Mund,
der seine Seele machte wund.
 
             
               ❃  ❃  ❃


Die Seele ist grundlos im Verlangen,  
brennend in der Liebe,
freundlich in der Anwesenheit,  
ein Spiegel der Welt,  
bescheiden in der Größe,  
getreu in der Hilfe,  
gesammelt in Gott.
                         
                              (Mechthild von Magdeburg)


Im zweiten Teil von Vier Frauen für ein Hallelujah stehen Hildegard von Bingen und Mechthild von Magedburg im Mittelpunkt. Mit ihrer Courage fehlen sie heute so sehr! 


Der zweite Teil beginnt:
Zumindest zwei der vier Frauen zeigten hohen Mut, Fehlverhalten auch höchster Kreise anzuprangern. Sie hätten einem Putin gesagt, wieviel Blut an seinen Händen klebt, indem er einen Vielfach-Mörder am eigenen Volk mordbombend reinthronisiert und in der Ost-Ukraine Unglück und Tod stiftet. Sie hätten Merkel für den unmoralischen Knebelvertrag, das Abkommen von Dublin, und für ihre bekannt lausige Weise, sich um eine klare Verurteilung eines Völkermordes zu drücken, zur Rede gestellt.

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Samstag, 31. Dezember 2016

Vier Frauen für ein Hallelujah!

Die erste uns bekannte deutsche Dichterin, geboren um 935, ihres Zeichens Kanonisse eines Klosterstifts, lässt in einem ihrer Dramen den Mönch Abraham erleben, wie seine Nichte Maria zur Hure wird, die, wie er erfahren muss, mehrmals täglich Freier bedient, obwohl er ihr doch einst bei sich eine Zelle ohne Türe baute, damit sie erbaulich lebe. - Ein für ein Stiftsfräulein durchaus ungewöhnlicher Stoff, zumal vor mehr als tausend Jahren. 

Unsere Kultur hält uns einen Spiegel vor

Ein Blick zurück in frühere Zeiten - und wir sind damals noch nicht einmal an den Wurzeln deutscher und deutschsprachiger Kultur -, lässt uns auf eine seltsame Weise zur Ruhe kommen, hält uns einen Spiegel vor und lässt uns erkennen, dass unser Fundament und Mauerwerk nicht auf Sand gebaut ist, sondern auf dem Denken und Handeln von Menschen mit tief wurzelnden religiösen Überzeugungen und mit einem geistigen Koordinatensystem, das wir heute so vielfach gerade bei unseren politisch tätigen Zeitgenossen vermissen.


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Freitag, 23. Dezember 2016

Bergkristall-Weihnachten

Zu einer Zeit, als noch an deutschen Schulen Novellen wie Theodor Storms Schimmelreiter oder sein Pole Poppenspäler, die Judenbuche der Droste und Gottfried Kellers Kleider machen Leute gelesen wurden, war Adalbert Stifters Erzählung Bergkristall der Deutschen liebste Weihnachtsgeschichte. Obwohl fast vergessen: Sie enthält einen der schönsten Sätze, die je ein Kind über die Christnacht gesagt hat.

Geschrieben hat sie ein Mann, geboren 1805 in Böhmen, dessen Stil unter Germanisten durchaus umstritten war und ist. Unterstellt wurden vor allem seinem Altersstil zu viele Wiederholungen und eine oberflächliche Darstellungsweise. – Wissenschaftler tun sich nun einmal schwer, Leute so sein lassen, wie sie sind.

Gewiss allerdings ist, dass heute die meisten Jugendlichen ein Gutteil seiner Erzählungen, so auch Bergkristall, nach der ersten Seite wegzappen würden – und viele Erwachsene sicherlich auch, zumal die Novelle zunächst, für manchen sicherlich zu langatmig, auf die kirchlichen Festtage wie Ostern und Pfingsten und schließlich auf Weihnachten eingeht und wir unter anderem vernehmen, dass die Kinder nicht eher das Zimmer betreten durften, als bis das Zeichen gegeben wird, dass der heilige Christ zugegen gewesen ist und die Geschenke, die, er mitgebracht, hinterlassen hat. Dann geht die Tür auf, die Kleinen dürfen hinein, und bei dem herrlichen, schimmernden Lichterglanze sehen sie Dinge auf dem Baume hängen oder auf dem Tische herumgebreitet, die alle Vorstellungen ihrer Einbildungskraft weit übertreffen, die sie sich nicht anzurühren getrauen, und die sie endlich, wenn sie sie bekommen haben, den ganzen Abend in ihren Ärmchen herumtragen und mit sich in das Bett nehmen. Wenn sie dann zuweilen in ihre Träume hinein die Glockentöne der Mitternacht hören, durch welche die Großen in die Kirche zur Andacht gerufen werden, dann mag es ihnen sein, als zögen jetzt die Englein durch den Himmel oder als kehre der heilige Christ nach Hause, welcher nunmehr bei allen Kindern gewesen ist und jedem von ihnen ein herrliches Geschenk hinterbracht hat.



Will das heute noch jemand lesen?



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Freitag, 16. Dezember 2016

Das Gute in uns und auf der Erde: kein Selbstläufer mehr!

In der Vergangenheit konnten sich die Menschen darauf verlassen, dass für sie, eingebettet in das Göttliche  - später dazu mehr -, sich das Gute schon durchsetzt. Doch hat sich im Wesen der Menschen etwas dramatisch verändert:


Mit dem Erstarken ihrer mentalen Autonomie, ihres Intellekts, mit dem Erstarken eines emotionalen Bewusstseins ist das Ich der Menschen mittlerweile so stark, dass sich viele von den geistigen Hintergrundkräften, die ihr Sein bisher bestimmten, lossagen.
Möglich ist dies durch die freie Entscheidungsmöglichkeit, mit diesen Kräften zusammenzuarbeiten, sie außen vorzulassen oder gar bewusst gegen sie zu arbeiten.

Die beiden letzteren Möglichkeiten haben gravierende Folgen für das Leben auf diesem Planeten. Tatsächlich spüren das viele Menschen zur Zeit.

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